GLOBALER KLIMASTREIK | 29.11.2019 | 11 Uhr Uhlandstraße | ca. 12:30 Uhr Abschlusskundgebung im Anlagenpark

Wir, die Tübinger Ortsgruppe von Fridays for Future kommen dem bundesweiten Aufruf der StudentsForFuture nach und veranstalten in der Woche vom 25. bis 29. November eine Unistreikwoche mit Streikzentrale im Clubhaus (Wilhelmstraße 30). Es gibt ein alternatives Programm in Kooperation mit unterschiedlichen Initiativen und Formate, um sich in Ruhe Gedanken zur Klimafrage zu machen. Die Klimakrise hat schließlich weder eine monokausale Ursache noch eine einfache Lösung. Daher setzen wir darauf in unserer Streikzentrale verschiedene Gruppen und Studierende unterschiedlicher Disziplinen zusammenzubringen. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie wir FridaysForFuture und das Thema Klimagerechtigkeit an die Uni tragen können und wie eine FridaysForFuture-Studierendenbewegung aussehen könnte. Des Weiteren wollen wir über Forderungen an die Hochschulleitung beraten bzw. wie Klimaschutz an unserer Universität umgesetzt werden kann.
Wir wollen, dass unsere Universität und wir als Studierendenschaft unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und in dieser Sache öffentlich klar Stellung beziehen. So wie jetzt, kann es nicht weitergehen.
Die Fachschaftenvollversammlung FSVV unterstützt dieses Vorhaben.

Beteiligte Initiativen: 

  • Amnesty 
  • Act for Animals e.V. 
  • BUND 
  • Critical Mass 
  • Ende Gelände 
  • Fachschaft Politik 
  • Feminismen* 
  • Foodsharing 
  • GWÖ 
  • itz 
  • Kupferblau
  • nez 
  • Oikos 
  • Poetry Slam Tübingen 
  • Rethinking Economics
  • Scientists for Future Tübingen  
  • UNICEF 
  • Vegane Hochschulgruppe 
  • World Citizen School 

Hier geht’s zum Zeitplan.

Fragen gerne an: streikwochetuebingen@riseup.net

Aufruf von Students for Future zum Hochschulstreik vom 25. bis 29. November 2019

EINE WOCHE PUBLIC CLIMATE SCHOOL

Millionen Teilnehmer*innen des globalen Klimastreiks am 20. September machen deutlich, dass die Anliegen von Fridays for Future immer mehr Gehör in der Gesellschaft finden. Im starken Gegensatz zur in der Zivilgesellschaft verbreiteten Meinung, dass endlich grundlegende Maßnahmen gegen die Klimakrise getroffen werden müssen, steht das Handeln der Politik. Das in jeder Hinsicht völlig unzureichende „Klimapaket” der deutschen Bundesregierung verdeutlicht das erneut. 

Die Dramatik der Situation macht entschlossenes, außerplanmäßiges Handeln zur Pflicht. Wir, die Studierenden von Students for Future, rufen daher für die Woche vom 25. bis zum 29. November 2019 zur Bestreikung des regulären Lehrbetriebs der Hochschulen auf. Stattdessen sollen Diskussionen, Seminare, Vorlesungen, Aktionen usw. zur Klimafrage stattfinden. Unter dem Slogan „Public Climate School” wollen wir die Universitäten für alle Teile der Gesellschaft öffnen und Lösungsansätze diskutieren. In dieser Woche sollen auch Aktionen entwickelt und umgesetzt werden, die unser Anliegen einmal mehr verdeutlichen. Dabei ist es insbesondere unser Ziel, über Schüler*innen und Studierende hinaus in Austausch mit anderen Gesellschaftsgruppen zu kommen. Mit der „Public Climate School“ wollen wir einen Ort schaffen, an dem alle mitdiskutieren können, die von der Klimakrise betroffen sind: Also alle.

Der Hochschulstreik ist nicht nur ein wirksames Druckmittel, das die Politik zum Handeln verpflichten soll, sondern auch ein Labor für nachhaltige Zukunftsentwürfe. So können die Hochschulen dem ihnen von der Hochschulrektorenkonferenz zugeschriebenen Auftrag gerecht werden, „als Zentren demokratischer Kultur […] zur produktiven Diskussion um die Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen“ beizutragen. 

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