Freitag 25.09. Globaler Klimastreik!📣 11:00 Uhr, Uhlandstraße.💚

Offener Brief zum Bahnchaos rund um Reutlingen und Tübingen

Übergabe der Unterschriftenliste an den Reutlinger und Tübinger Kreistag Pressemitteilung zum Zwischenergebnis der Unterstützer*innenaktion Anfang des Jahres gelang es der gemeinsamen Initiative von Parents und Fridays for Future Tübingen und Reutlingen, „Stoppen Sie das Bahnchaos“ innerhalb kürzester Zeit knapp 4.000 Unterstützer*innen hinter ihren Forderungen zu vereinen. Seither hat sich einiges ergeben, Stellungsnahmen einiger Tübinger und Reutlinger Bundestagsabgeordneten, Gespräche mit Abgeordneten der SPD und Linken aber auch der Betreiberwechsel zu abellio für die Strecke nach Stuttgart. „Nur das von uns gesuchte Gespräch mit Herrn Landesverkehrsminister Herrmann hat sich Stand jetzt leider noch nicht ergeben“, so Jule Seeger für Fridays for Future Tübingen. Denn anders als ursprünglich geplant, wurden die Forderungen inklusive Unterstützer*innenlisten nicht Mitte März, sondern vor Beginn der Kreistagsitzungen am vergangenen Montag und Mittwoch 20. und 22.07.20 an die Reutlinger und Tübinger Landräte und Kreistage öffentlich überreicht. Tanja Leinweber stellte als Hauptunterzeichnerin und Teil von Parents for Future Tübingen nochmals die Forderungen nach SEV auch bei ungeplanten Fahrtausfällen, erweiterte Erstattungsregelungen, zusätzlichem Wagenmaterial und verbesserten Tarifverträgen vor. Jule Seeger ergänzte im Tübinger Kreistag die 5. Forderung, deren Umsetzung sich im Entscheidungsrahmens des Kreistages befindet: „Wir hoffen sie nehmen unsere Forderung nach einem regionalen Fahrgastbeirat auf, die heutige überregionale Regelung ist in Zeiten von Bahnchaos schlicht nicht befriedigend.“ Der Reutlinger Landrat Reumann und der Tübinger Landrat Walter nahmen jeweils im Namen aller Kreisrät*innen die Forderungen und Unterschriftenlisten der Klimaaktivist*innen entgegen und stellten klar, dass die Kreistage die Forderungen des Offenen Briefes unterstützen. Beide haben sich selbst bereits mehrfach der Problematik angenommen. Zudem ergänzten beide, dass zumindest für einige der betroffenen Streckenabschnitte ab 2022 mit der Regionalstadtbahn Erleichterung kommen soll. Für die Aktivist*innen stellt die analoge Übergabe ihres Anliegens ein Etappensieg dar, „klar ist aber auch, dass wir die Bahnproblematik weiterbegleiten werden, denn wir müssen alles daransetzten, dass es möglichst schnell zu mehr…

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Save the Date: Nächster globaler klimastreik am 25.09.2020

Seit Beginn unserer Streiks wurden weiterhin Unmengen an Treibhausgasen ausgestoßen.2019/20 gab es weltweit so viele Hitzerekorde und Waldbrände, wie noch nie zuvor.Doch anstatt zu handeln wurde die Coronakrise international dazu genutzt, unser Klima noch weiter zu zerstören, jetzt reicht es uns‼️ ❗Deshalb gehen wir am 25. September rund um den Globus mit kreativen Aktionen (natürlich Coronakonform) auf den Straßen - save the date und sagt es weiter ❗

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24.09. Globalstreik

HEUTE um 14 Uhr: Wir kündigen den Globalstrike unter #FridaysForFuture an 📣 Ab 14 Uhr verbreiten wir die frohe Kunde, dass Fridays For Future am 25.09. endlich wieder global streikt! Durch Corona befinden sich jetzt noch mehr Menschen als zuvor in persönlichen Krisen – die von den gleichen Systemen befeuert werden, wie die Klimakrise. Unser globaler Streik kann also ein Gesellschaftsstreik werden. Die letzten Monate haben gezeigt, dass wir wieder groß streiken müssen, weil die Klimakrise sonst wie bei der EU unter den Tisch fällt! Ab 14 Uhr tweeten wir alle unter #FridaysForFuture und kündigen den Tag groß an! Bestimmt müssen die Leute dafür erstmal wieder in Wallung kommen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass ALLE helfen, die Ankündigung RICHTIG FETT zu machen! Bereite am besten direkt nach dem Lesen einen Tweet für den Tweetstorm ab 14 Uhr unter #FridaysForFuture & leite diese Nachricht bitte weiter. ✊☺️

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Ein breites Bündnis fordert Radverkehrsmaßnahmen, die sofort, billig und ohne großen Aufwand umsetzbar sind

Der Verkehrssektor ist auf seine Emissionen bezogen einer der schmutzigsten Sektoren Deutschlands und die größte CO2-Quelle in Baden-Württemberg. Während in Deutschland die Emissionen bei der Stromgewinnung leicht sinken, blieb der Ausstoß von CO2 im Verkehrsbereich die letzten Jahrzehnte nahe zu konstant. Immer mehr, immer größere, immer schwerere und immer stärker motorisierte Autos fahren auf den Straßen. Der Effizienzgewinn der Motoren verpufft komplett. Außerdem leiden viele Innenstädte unter Lärm, Abgasen und zu wenig Platz für Fußgänger*innen, öffentlichen Verkehr und Fahrradfahrer*innen. Die Verkehrszahlen der Stadt Tübingen zeigen, dass der Autoverkehr aktuell wieder fast auf dem gleichen Stand ist, auf dem er vor der Corona-Krise war. Die Fahrgastzahlen des ÖPNVs sind um 50% eingebrochen. Um die vorhandenen Verkehrsstrukturen nicht zu verfestigen und um die Verkehrswende endlich anzupacken, greifen deshalb einige Städte zu radikalen Umverteilungen: Italien führt eine 500 Euro Kaufprämie fürs Fahrrad ein, Wien wird in der Innenstadt autofrei, London bereitet eine Verzehnfachung des Radverkehrs vor, Brüssel wird zur Tempo 30 Zone und wochenends autofrei und Paris verdoppelt die Radwege. Auch in Deutschland werden einige Pop-Up-Bike-Lanes errichtet. Wo bleibt hier das „ökologische“ und „fahrradfreundliche“ Tübingen? 22% der energiebedingten Emission in Tübingen kommen aus dem Verkehrssektor.Wer Klimaschutz konsequent durchsetzen möchte, muss also die aktive Mobilität und den ÖPNV stärken, sowie den motorisierten Individualverkehr (MIV) in unseren Städten reduzieren. Den MIV einzuschränken bedeutet dabei mitnichten, Mobilität einzuschränken. Erst im Frühjahr fand die App-Abstimmung zur Mühlstraße statt. Die Kommunikation hätte besser funktionieren müssen, das Ergebnis war knapp und der anhaltende Trend hin zu mehr Fahrrädern zeigt klar auf, dass die Verkehrssituation jetzt eine andere ist als vor Corona. Ziehen Sie nach und folgen Sie anderen Städten. Tübingen könnte so vieles erreichen. Die Mehrheit im Gemeinderat spricht sich für eine deutliche Verbesserung der Radinfrastruktur aus. Trauen Sie sich also und entscheiden Sie sich endlich für die Zukunft!…

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Diesen Donnerstag 02.07. demonstrieren wir gegen das KohleEINstiegsgesetz! 📣 17:00 Uhr, Holzmarkt.💚

Am Freitag beschließt die Bundesregierung das KohleEINstiegsgesetz. Damit soll die Kohleverstromung bis 2038 fortgesetzt und weitere Dörfer dem Tagebau geopfert werden. Das lassen wir nicht zu! 🤚 Wir müssen spätestens bis 2030 aus der Kohle raus! Macht jetzt bei euren Abgeordneten Druck, indem Ihr unter fridaysforfuture.de/kohleeinstieg eine Mail schreibt! 💪🏼 ⠀ Wir fordern, dass das 1,5°C-Ziel endlich ernstgenommen wird.🌍 Dafür muss das Gesetz gestoppt und komplett überarbeitet werden, denn es hat ein Reihe von Problemen: ⠀ Es würde Kohle weiterhin künstlich am Leben erhalten, obwohl Erneuerbare Energien längst günstiger sind. Ohne diese sinnlosen Subventionen würde der Kohleausstieg schon viel früher von allein kommen. 🤨 ⠀Der Tagebau Garzweiler II wird darin als energiewirtschaftlich notwendig eingestuft, obwohl die Versorgungssicherheit zweifellos auch ohne ihn gegeben wäre. 😒 ⠀Die Kohlekonzerne sollen massive Entschädigungen bekommen, weil sie nicht bis in die 2040er Jahre unser Klima zerstören dürfen.🤯 ⠀Experten befürchten, dass spezielle Klauseln eine nachträgliche Änderungen unmöglich machen werden. Eine zukünftige Bundesregierung müssten dann wahnsinnig hohe Entschädigungen an die Kohlekonzerne zahlen, um aus dem Deal wieder rauszukommen.😳„Härtefallregelung“ für die armen Netzwerkbetreibenden die das Kohleaus nicht haben sehen wollen, dabei ist seit 30 Jahren klar: Wer Kohlekraftwerke baut agiert gegen die Menschheit, den Planeten und die Vernunft. Dafür sollte und darf es kein Geld geben.🤔 ⠀ So ein Gesetz ist wahnsinnig ignorant und verantwortungslos: Es finanziert die Zerstörung unseres Klimas - und zwar mit Steuergeldern!! ❌ Sagt jetzt euren Abgeordneten eure Meinung! https://fridaysforfuture.de/kohleeinstieg 📬 Und dann sehen wir uns auf dem Holzmarkt!💪🏼💚🌍 natürlich mit Mund-Nasenschutz und Abstand. 😷

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🔥 Jetzt seid ihr gefragt! 🔥

So langsam wird es ernst. Tübingen soll bis 2030 klimaneutral sein.🌱 Wie das umgesetzt werden kann, zeigt der Entwurf für das Klimaschutzprogramm der Stadt. In einem Beteiligungsprozess sollen jetzt die Bürger*innen zu diesem Konzept befragt werden. ✊ In einem ersten Schritt bekommen 2.000 repräsentativ ausgewählte Einwohner*innen eine Umfrage per Post zugeschickt. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Falls ihr nicht ausgewählt werdet, könnt ihr aber trotzdem bei der Umfrage mitmachen. Mach also unbedingt mit und bringe dich ein! Bis zum 6. Juli ist das online möglich. 💚 Den Zugangscode könnt ihr einfach bei der Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz unter umwelt-klimaschutz@tuebingen.de oder per Telefon (07071 204 1800) beantragen. ❗ Wichtig zu wissen: Ihr müsst mindestens 14 Jahre alt sein und in Tübingen einen Wohnsitz haben. Weitere Informationen findet ihr auch unter: https://www.tuebingen.de/2115.html#/28042

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Wir haben gegen die Autolobby gewonnen! Aber keine Abwrackprämie ist eigentlich kein Erfolg.

Die große Koalition hat sich auf ein riesiges Konjunkturpaket geeinigt. Wir sind erleichtert, dass unser breiter Protest Schlimmeres, wie die Abwrackprämie, verhindern konnte. Und auch, dass sich die SPD offenbar an einigen Punkten gegen die CDU durchsetzen konnte. Aber das Konjunkturpaket ist alles andere als Klimaschutz, wir sind damit zwar keinen Schritt zurück, aber auch keinen Schritt weiter gekommen. Es ist traurig, dass die GroKo mit der endlosen Debatte über wirkungslose und klimaschädliche Kaufprämien die Erwartungen so weit nach unten geschraubt hat, dass es quasi unmöglich war, sie zu unterbieten. Aber im Konjunkturpaket sind doch Gelder für ÖPNV und die Bahn vorgesehen? Ja, allerdings fangen die Gelder für den ÖPNV gerade einmal die Verluste durch Corona auf. Die Bahn muss sogar die Hälfte der Gelder selbst durch Einsparungen beim Personal usw. aufbringen. Eine Verkehrswende, ein Ausbau des Schienennetzes, lässt sich so definitiv nicht finanzieren (ca. 5-7 Milliarden für die DB). Gleichzeitig bekommt die Lufthansa 9 Milliarden Euro und das ohne soziale und ökologische Bedingungen. Das gilt für das gesamte Konjunkturpaket: Keine ökologischen Bedingungen an Unternehmen für die Fördermittel. Es gibt außerdem kein Konzept und keine Subventionen für den Radverkehr. Stattdessen werden neben Elektroautos auch Plug-in-Hybride, also Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Elektroantrieb, mit Kaufprämien gefördert. Diese verbrauchen teilweise mehr als normale Verbrenner-Motoren. Währenddessen hat Italien gerade eine Kaufprämie für Fahrräder beschlossen. Auch die umweltschädlichen Subventionen, die immer noch vom Staat gezahlt werden, wurden nicht abgeschafft (aktuell über 57 Milliarden Euro). Gleichzeitig gibt es im Konjunkturpaket fast nichts für den Ausbau der erneuerbaren Energien inklusive der zukunftsfähigen Arbeitsplätze, die dadurch entstehen könnten. Vor Kurzem wurde zwar beschlossen, dass der PV-Deckel abgeschafft werden soll, aber passiert ist das immer noch nicht. Auch die energetische Gebäudesanierung müsste viel mehr angegangen werden. Es gibt zwar eine Aufstockung der Gelder für Gebäudesanierung, aber vermutlich lange nicht genug…

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20.04.2020 – Datteln 4 darf nicht in Betrieb genommen werden!

Letzten Mittwoch, am 20.05., waren wir zusammen mit Ende Gelände Tübingen auf der Straße. Wir haben klar gemacht: Im Jahr 2020 noch ein neues Kohlekraftwerk ans Netz nehmen ist Irrsinn! Datteln 4 darf nicht in Betrieb genommen werden.  Hier der Redebeitrag unserer Aktivistin Anneke Martens zum Nachlesen:  Wir stehen heute zusammen mit Ende Gelände Tübingen zum ersten Mal wieder als Versammlung auf der Straße. Am letzten globalen Klimastreik, am 24.04. haben wir unseren Protest ins Netz verlegt und unsere Schilder für uns auf der Straße stehen lassen. Das war gut und wichtig. Abstand halten ist wichtig. Deshalb achtet bitte auch jetzt alle gut auf den Mindestabstand! Steht nur in Zweiergruppen oder mit Leuten aus eurem Haushalt enger zusammen als 1,5 Meter und tragt bitte euren Mund-Nasen-Schutz. Leider können wir es uns nicht leisten, weiter nur zuhause zu bleiben, denn die Klimakrise macht keine Pause für uns. Im Gegenteil. Sie wird weiter verschärft durch das völlig verantwortungslose Handeln von fossilen Energiekonzernen und von der Bundesregierung. Diesen Frühsommer, im Jahr 2020 soll ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gehen, Datteln 4. Das ist absurd. Deshalb stehen wir jetzt hier mit Abstand auf der Straße. In ganz Deutschland gibt es heute vielfältige Protestaktionen. Eigentlich würden wir gerade zu Tausenden vor dem Kraftwerk stehen oder es blockieren. Das geht leider gerade nicht. Umso wichtiger, dass wir trotzdem nicht aufhören, unseren Protest sichtbar und hörbar zu machen. Wir haben hier symbolisch eine Kohlenmauer aufgebaut. Die schwarz bemalten Kartons stehen für die Millionen Tonnen Steinkohle, die jährlich in deutschen Kraftwerken verbrannt werden. Und außerdem dafür, wie Kohle schon heute Menschen ihr Leben verbaut. Die Steinkohle für Datteln 4 wird in Ländern wie Kolumbien und Russland abgebaut und dann hierher verschifft und verbrannt. Zum Strom aus den Kraftwerken hier haben die Menschen in den Abbaugebieten meistens keinen Zugang.…

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